Accu-chek & Co.:
Was leisten elektronische Tagebücher?

Welche Funktion erfüllt ein 'papierenes' Tagebuch? Vielleicht könnte man es so beschreiben: ein Sammelbehälter für Blutzuckerwerte, zeitlich nacheinander angeordnet, einen Blutzuckerwert nach dem anderen, Tag für Tag. Ergänzt durch Angaben zur Insulindosis, zur Kohlenhydratmenge, zur Bewegung und durch Kommentare. Die Ordnung der Blutzuckerwerte ('Tag für Tag') ist durch die Art des 'papierenen' Tagebuches ('Seite für Seite') vorgegeben. Man erhält immer nur einen Blick auf einen oder zwei Tage gleichzeitig. Bei einer derart starken Einschränkung der Perspektive ist es schwierig, eine Systematik oder ein Muster zu erkennen. Das ist vergleichbar mit der Situation, das Innere eines Hauses beschreiben zu müssen und nur durch den Briefkastenschlitz schauen zu dürfen! Statistische oder grafische Auswertungen müssen per Hand vorgenommen werden und sind aufwändig!

Accu-chek und Co. könnten ein leichtes Spiel haben! All die zuvor beschriebenen Aufgaben kann ein 'elektronisches' Blutzucker-Tagebuch auch erfüllen und sogar noch mehr: z.B. die gesammelten Daten grafisch darstellen; oder den Mittelwert aller Blutzuckerwerte vor dem Essen errechnen; oder die BZ-Werte nach Bewegung; oder die Tageszeit angeben, zu der am häufigsten Hypoglykämien auftreten!

Nicht alles, was technisch möglich ist, wurde bei den Geräten umgesetzt, die ich Ihnen im Folgenden zeigen möchte. Die teilweise sehr kleinen Displays machen die Situation nicht einfacher. Bei vielen Geräten spürt man sehr schnell, dass ihre Hauptaufgabe die Vermarktung der dazu gehörigen Teststreifen ist. Zu vordergründig sind einzelne Merkmale wie 'Mittelwert über alle Werte' (Welche Konsequenzen will man daraus ziehen?), 'Mittelwert vor und nach dem Essen' (Was ist mit den Tageszeit-bedingten Unterschieden?). Von Äußerlichkeiten wie Größe, Farbe und Form mal ganz abgesehen! Damit wir uns nicht falsch verstehen: diese Merkmale können eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Funktionalität spielen; aber als Alleinstellungsmerkmal müssen sie zurück stehen!
Alle Geräte profitieren von der Unterstützung durch eine Software und der Darstellung an einem größeren Monitor! Für die Software gilt im Prinzip dasselbe wie für die Messgeräte. Sie sollte die Möglichkeiten der Messgeräte in idealer Weise so Unterstützen, dass der Benutzer, also vor allem der Patient, durch die gemeinsame Nutzung von Gerät und Software zu neuen, Richtung weisenden Erkenntnissen im Hinblick auf eine Anpassung der Therapie kommen kann!. Da fehlt es häufig bei den einzelnen Herstellern an Vielem!
Bei der Darstellung beschränke ich mich im Folgenden auf die Funktionen, die für die Auswertung relevant sind. Eigenschaften wie "Erinnerung an BZ-Messung nach niedrigem Wert" bleiben außen vor!



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