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Wenn die Blutzucker-Korrektur nichts bringt: "Es ist als ob ich Wasser spritzen würde ...!"
Insulin ist ein Hormon, das die Fettzellen an der Einstichstelle wachsen lässt, wenn man diese Spritzstellen nicht regelmäßig wechselt. Eine erfolglose Blutzucker-Korrektur ist oft ein Hinweis auf eine solche Lipohypertrophie. Bevor eine solche Fettgewebsvermehrung entsteht, vergehen meist Monate.

Nicht immer ist eine Spritzstellenveränderung gleich zu setzen mit einer Fettgewebsvermehrung, wie an den folgenden Beispielen deutlich wird:
Ein Patient mit langjährigem Diabetes und schwerwiegenden Herz- und Gefäßproblemen, bis dahin mit Tabletten behandelt, wird zur Schulung und Umstellung auf Insulin überwiesen. Die Umstellung erfolgt ohne Schwierigkeiten, die BZ-Werte sind am Ende der einwöchigen Schulung überwiegend im Zielbereich. Zwei Wochen später meldet sich der Patient, weil die Blutzucker trotz Korrektur permanent hoch sind. Zwischenzeitlich war eine Herzkatheteruntersuchung erfolgt und ein Stent eingesetzt worden. Vorschlag: Basis-Insulin schrittweise erhöhen! - Nach zwei weiteren Wochen ist keine entscheidende Besserung eingetreten. Beim Besuch in der Praxis fallen die Injektionstellen auf: sie sind vergrößert, geschwollen, schmerzhaft und blutunterlaufen. Der Patient hatte nach dem Eingriff eine Mehrfachkombination von gerinnungshemmenden Medikamenten erhalten, die auch weiterhin unverzichtbar waren!

Das Sonogramm bestätigt Einblutungen ins Unterhautfettgewebe.

Unter Verwendung von kürzeren Kanülen und durch den Verzicht, eine Hautfalte bei der Injektion zu bilden, werden die Einblutungen geringer und die Blutzucker-Werte besser!

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