Einwöchiger Test des Medtronic Sensors

by Norbert Gooßens
(Essen, NRW, Deutschland)

Ich konnte im Rahmen einer Pumpenschulung im Seminarraum der Diabetes-Praxis Dr. Best den Sensor der Firma MedTronic für eine Woche testen.

Da ich im Moment noch eine Insulin-Pumpe von Roche trage,
konnte ich die interessante Zusammenarbeit des Sensors mit der Insulin-Pumpe nicht testen. Gerade davon verspreche ich mir aber eine deutliche Verbesserung in meiner Behandlung. Voraussetzung dafür, wäre allerdings auch eine gewisse Unterstützung der Krankenkasse, da der Sensor und Transmitter momentan noch zu teuer sind, um vom Patienten in Eigenregie dauerhaft bezahlt zu werden.

Doch kommen wir jetzt zum Tragekomfort des Sensors, den ich ja 1 Woche testen konnte. Angelegt wurde der Sensor im Oberarm von einem Vertriebsmitarbeiter der Firma MedTronic. Dies geschah ohne Schmerzen und war in keinster Weise unangenehm. Leider kann ich an dieser Stelle keine Aussagen über das selbstständige Anlegen des Sensors machen, da wir nur die Möglichkeit hatten, ihn 1 Woche lang zu testen und der Sensor in dieser Zeit nicht gewechselt wurde.
In dieser Zeit, bemerkt man den Sensor kaum. Das ging sogar soweit, daß ich plötzlich im Schwimmbad stand und nichts zum Schutz des Sensors eingepackt hatte. Da ich aber mit meinem Sohn unterwegs war, gab es kein Zurück mehr und außerdem wollte ich den Sensor ja unter Alltagsbedingungen testen. Ich habe im Wasser weitestgehend darauf geachtet, daß ich mit dem Sensor-Arm nicht unter Wasser kam, aber ganz liess sich der Kontakt mit dem Wasser nicht vermeiden. Das Pflaster konnte dem Wasser jedoch nicht lange etwas entgegensetzen und fing relativ schnell an, sich von der Haut zu lösen. Durch das ständige wieder Andrücken mit der Hand löste es sich nicht vollständig und konnte hinterher duch ein neues Pflaster ersetzt werden. Der Sensor hat diesen Ausflug ins Schwimmbad jedoch unbeschadet überstanden und hat auch weiterhin kontinuierrlich Messwerte gesammelt. Auch beim Schlafen war der Sensor in keinster Weise hinderlich.
Zusammenfassend kann ich vom Tragekonfort also nur Positives berichten.

Auslesen konnten wir die Sensordaten nicht selber, da wir als Roche-Pumpenträger nicht die notwendige Hardware zur Verfügung hatten. Das hat der MedTronic-Vertriebsmitarbeiter dann für uns erledigt und die Auswertung der Sensordaten in Form mehrerer PDF-Dateien zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich an dieser Stelle auch keine Aussage über die Auswerte-Software machen. Die PDF-Dateien machten aber einen soliden Eindruck und vermittelten schon eine ungefähre Übersicht vom kontinuierlichem Verlauf meiner Zuckerwerte.

Sollte sich mir die Möglichkeit eröffnen, den Sensor über einen längeren Zeitraum zu tragen, würde ich auf jeden Fall auch mit einer gewissen Selbstbeteiligung wieder einsteigen wollen.

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